Aiguille Dibona : Berthet-Boell-Route

Aiguille Dibona : Berthet-Boell-Route

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Map

  • IGN - 3436ET - Meije - Pelvoux - Parc national des Écrins

Licence

General

route_types: loop
activities:
durations: 1 day(s), 2 day(s)
rock_types: granit
configuration: face

quality: great

Rating

D  
5b > 5b

    II  X1    P2+  E2 

heights

elevation min/max : 2719 m / 3131 m

height_diff_up: 412 m

height_diff_difficulties: 350 m

difficulties_height: 2780 m

orientations

E W S N

route_history

Mit der Schaffung dieser Strecke durch L. Berthet und Eymard im September 1937 konnte an die Route von J. Boell und A. Le Ray (5 Jahre früher von der O-Seite aus eröffnet) eine Gesamtstrecke über die Dibona-Südwand angeschlossen werden, wobei die schwierige, große Verschneidung der "Directe Madier" umgangen wird.

description

Aufstieg:
Mit der Schaffung dieser Strecke durch L. Berthet und Eymard im September 1937 konnte an die Route von J. Boell und A. Le Ray (5 Jahre früher von der O-Seite aus eröffnet) eine Gesamtstrecke über die Dibona-Südwand angeschlossen werden, wobei die schwierige, große Verschneidung der "Directe Madier" umgangen wird.

In Kombination mit dem direkten Ausstieg, der 1933 von Eddy Stofer eröffnet wurde, bietet diese Route Klettern von einheitlicher Schwierigkeit mit einem abwechslungsreichen Verlauf auf stets hervorragendem Felsen.

Von der Hütte gelangt man schnell zu einer breiten Felsschuppe zwischen schrägen Platten lotrecht zum für die Strecke typischen Tunnel. Es handelt sich um den Beginn der Directe Madier, der man über einige hundert Meter folgt.

Diese Schuppe hinauf zu einer Terrasse rechts (40 m, III/IV). Über eine Platte (IV) in den Tunnel; dann zu einem recht unbequemen Standplatz (IV+/V). Weiter über strukturierte Platten; es folgt eine Rissverschneidung in Form einer Rampe (V). Vor einem schwarzen, feuchten Überhang nach rechts über einen Riss, dann über Rissplatten (IV/IV+) hinauf. Standplatz auf einer guten Terrasse. Über weitere strukturierte Platten zum SO-Grat (IV/IV+); über eine leichte Traverse nach rechts zur Boell-le Ray-Route der O-Wand (Man kan die SO-Gratschneide über den leichtesten Teil der Strecke "7 d'un coup" erklimmen (J .-M. Cambon, S. Ravel 1988) und über sehr schöne Stellen, die 5b nicht überschreiten, wieder zum Boell-Band).

Eine breite Terrasse an der O-Wand kennzeichnet den Beginn der Boell-le Ray-Route. Von dieser leichte Risse (III) bis unter eine typische Verschneidung links hinauf. Über die steile und etwas abgegriffene Verschneidung (IV+) und den folgenden Grat zum Boell-Band (IV). Dieses bis an das W-Ende traversieren (ein III-er Zug), dann in die Rinne "Couloir Boell"; diese über 50m hinauf (nützlicher Zwischenstand ); dann nach rechts und auf einer Platte einen Standplatz einrichten. Diese Platte nach rechts in leichtem Abstieg traversieren, dann eine Reihe großer, einen Kamin bildenden Blöcke (III, steil) hinauf zu einer Schulter am Fuße der "Cannelures Stofer". Die original Boell-Strecke beginnt also an der O-Wand.

Die Rillen lotrecht zum Standplatz und dann einen Überhang hinauf. Terrassenstandplatz rechts (IV +). Weiter in einer Verschneidung rechts, dann über Rampen am O-Hang (III) bis zum S-Grat. Über Bänder wieder zur O-Wand; einen kurzen, aber steilen Risskamin (IV) hinauf, der zu einer weiteren Terrasse führt.

An der O-Wand bleiben, über ein Band zum Gipfel (4 Std.).

Literaturhinweise: - "Guide du Haut Dauphiné, massif des Écrins" Band 1 von F. Labande, Verlag: Editions de l'Envol. - "Le massif des Écrins, les 100 plus belles courses et randonnées", von G. Rebuffat, Verlag: Editions Denoël. - "Écrins, ascensions choisies", von F. Chevaillot, J.R. Minelli, Verlag: Editions Glénat

Abstieg:
Vom Gipfel kurz zur Abseilkette abklettern. 50m (oder zweimal kürzer) bis zu einer Scharte abseilen. Über leichtes Abklettern in absteigender Traverse zu den Terrassen der Brèche des Clochetons (3048 m) gelangen.

Einige Meter hinab, durch eine Ebene nach Westen über Schnee oder durch große Blöcke (Steinmänner); es folgt ein einfacherer Verlauf über Bänder und Terrassen zur Mulde aus dem W-Pass des Soreiller. Den Firn- und dann den folgenden Geröllhang hinab (Weg, Steinmänner); man gelangt zu der Stelle, wo man leicht einen Felsausläufer aus dem Dibona-W-Grat überwinden kann (Signal). Zur Hütte über einen einfachen Verlauf durch große Blöcke (1 Std. 15 Min).

remarks

Auch es sich um Klettern an der Südwand handelt, sollte man mit einer entsprechenden Bergsteigerausrüstung starten und alle diesem Gebiet angepassten Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Zugang:
Grenoble > Bourg d'Oisans > St Christophe en Oisans. Über die Straße Richtung La Bérarde bis zur kleinen Siedlung der Etages (Parkplatz oben an der Straße am Eingang zur Siedlung). La Bérarde ist von Grenoble mit einer Buslinie angeschlossen (VFD). Saisonabhängiger Fahrplan. Auskünfte unter 0820.833 833.

Unterkunft:
Soreiller-Hütte (04.76.79.08 32). Leichter Zustieg in 2,5 bis 3 Std.

Sensitive areas
There are sensitive areas on this route. Please refer to the map.

gear

Bei diese Route sind alle Arten von Ausrüstungen vorhanden, von Eispickeln "früherer Zeiten" bis zu den neuesten Bohrhaken. Trotzdem kann es gut sein, einige Klemmkeile und Frieds (zusätzlich zum Helm, dem Abseilseil und den Bandschlingen) bei sich zu haben, da einige Stellen an ungesichertes Gelänge grenzen. Es lohnt sich, Zeit zum Studieren der Wand und der Strecke zu nehmen, da auf dem oberen Teil der Wand die große Anzahl an Routen die Suche nach der Strecke erschwert. Selbst bei einer sehr schneebedeckten Abstiegsstrecke ist es wohl vorzuziehen, den Normalweg zu nehmen, anstatt mehrmals über die Südwand abzuseilen.

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