Mont Blanc du Tacul : Supercouloir

Mont Blanc du Tacul : Supercouloir

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Map

  • Swisstopo - 46 - Val de Bagnes
  • Swisstopo - 292 - Courmayeur
  • IGN - 3531ET - St-Gervais les Bains - Massif du Mont Blanc
  • IGN - 3630OT - Chamonix - Massif du Mont Blanc
  • Escursionista - ESC01 - Monte Bianco, Courmayeur

Licence

General

route_types: loop
activities:
durations: 1 day(s)
rock_types: granit
configuration: goulotte

quality: medium

Rating

ED-  
5c
  5  M6    IV    P2 

heights

elevation min/max : 3200 m / 4248 m

height_diff_up: 1000 m

height_diff_difficulties: 800 m

difficulties_height: 3450 m

slope: 85°

gear

glacier_gear: glacier_safety_gear

orientations

E W S N

route_history

Erstbesteigung vom 18. bis 20. Mai 1975 durch Jean Marc Boivin und Patrick Gabarrou.

description

Den Mont Blanc du Tacul über den Super-Couloir zu erklettern ist ein schwieriges Unterfangen, das ein sehr gutes technischen Niveau und viel Erfahrung auf solchen Hochgebirgsrouten erfordert. Der Super-Couloir ist eine der schönsten Routen dieser Art im Mont-Blanc-Massiv. Diese Rinne trennt den Gervasutti- (rechts) vom Trois-Pointes-Pfeiler (links).

Diese Schneise ist sehr lang, sehr schmal und sehr steil. Im Sommer gibt es weder Schnee noch Eis, so dass Steinschlag sehr häufig ist. Man muss diese Rinne also im vereisten Zustand erklettern, also am Ende des Winters oder im Frühling.

Supercouloir
Supercouloir

Aufstieg

Von der Aiguille du Midi den vollkommen nach Osten ausgerichteten Grat bis zu einer Höhe von 3670m hinabsteigen. Von dort aus über den Bergschrund zwischen Gros Rognon und Pointe Lachenal vorstoßen. Auf das Gletscherbecken auf der Ostnordost-Seite des Mont Blanc du Tacul zwischen dem zentralen Ausgang des Mont Blanc du Tacul und der Pyramide du Tacul vorstoßen. Links vom zentralen Pfeiler das Gletscherbecken bis zum Fuße des Super-Couloir hochklettern (2 Std.).

Es gibt zwei Möglichkeiten, um die Besteigung dieser Rinne zu beginnen:
- Entweder man nimmt direkt den Steilabfall der Schneise über zwei gute gemischte Seillängen (5c/A1), die oft von einem Schneepfropfen überragt werden, den man links umgeht (1 Haken vorhanden).
- Oder man startet mit den zwei ersten Längen des Gervasutti-Pfeilers (5a/5c). Traverse nach links über eine verschneite Rampe, über die man zur Schneise gelangt.

Von dort ab liegen die Standplätze auf der linken Seite; nur der letzte (am Ausgang der Rinne) liegt rechts.
Die Rinne 500 m entlangklettern. In der Mitte und am Ende dieses Teils trifft man auf zwei steile Längen mit langen 85°-Passagen. Die letzte Länge wird auf der linken Seite geklettert. An dieser Stelle kann man sich wieder abseilen und die wirklichen Schwierigkeiten sind vorbei. Nichtsdestotrotz ist der Ausstieg nach oben sehr viel ästhetischer.

Also der Rinne folgen, die flacher und breiter wird. Weiter nach rechts ziehen, um den Fuß des Tour Rouge zu erreichen. Einfache Felsen (manchmal schwierig wegen Eisglätte) bis zur Bresche auf dem höher gelegenen Teil des Turms hochklettern. Eine kleine Bresche von rechts (Nordostseite) passieren und über einen leichten, gemischten Teil zum Endgrat vorstoßen. Man kommt auf einen Kamm, wo man mehrere kleine Felsgendarmen rechts umgeht. Den letzten über die Gratschneide (30 m/5b) erklettern oder ihn mit einem kurzen Abseilvorgang umgehen, um so über einfaches gemischtes Gelände zum Gipfel des Tacul zu kommen. Wenn man den Gendarmen hochklettert, erreicht man den Gipfel über einen kurzen Schneehang. Für diesen Aufstieg rechnet man 8 bis 10 Std.

Abstieg

Wenn die Hänge der normalen Route zum Mont Blanc du Tacul sehr verschneit sind, sollte man vorsichtigerweise nur den Rinnenteil des Supercouloir, also die ersten 600 m, erklettern. Sich also unter Benutzung der vorhandenen Standplätze abseilen. Haken und Reepschnur gehören mit ins Gepäck, um die oft im Sommer durch Steinschlag beschädigten Standplätze zu verstärken.
Aber der Supercouloir würde nicht diesen Namen tragen, wenn er nicht über den Gipfel des Mont Blanc du Tacul laufen würde. Vom Gipfel aus die Schulter des Tacul ansteuern und auf 4080 m stramm nach Norden und dann in Richtung Basis des Tacul-Dreiecks hinabsteigen. Dabei überwindet man nacheinander zwei Bergschründe, die je nach Jahreszeit sehr steil sein können.
Danach geht es ganz leicht auf den Col du Midi und schließlich hoch zur Aiguille du Midi (2 Std. 30 Min.).

remarks

Die ganze Rinne ist nach Nordosten ausgerichtet. Sie liegt also ab Sonnenaufgang in der Sonne. Darauf muss man bei der Bestimmung der Aufbruchszeit Rücksicht nehmen. Die Rinne entspringt direkt auf dem Gipfel des Mont Blance du Tacul auf 4248 m. Diese Tour erfolgt unter winterlichen Bedingungen und dies kann beim Abstieg auf der normalen Tacul-Route Probleme schaffen, da sich dort Schneebretter bilden können.

Bis zum Fuße der Rinne sind es 200 m und für die Rinne selbst 800 m Höhenunterschied (die steilsten Teile sind auf zwei Seillängen 85° steil). Dazu kommen noch 250 m bis zur Aiguille du Midi; das macht zusammen 1250 m.

Man kann diese Route an einem Tag schaffen. Der vorsichtigere Bergsteiger wird jedoch wegen der Ausrichtung der Rinne sehr früh aufbrechen.

Sensitive areas
There are sensitive areas on this route. Please refer to the map.

gear

Steigeisen, 2 technische Eispickel, 8 Schrauben, Haken, Klemmkeile und Friends, Schlaufen, Karabinerhaken, Helm, 2 50-m-Abseilseile.

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