Aiguille Dibona : Madier-Route oder "Direkte Südwand"

Aiguille Dibona : Madier-Route oder "Direkte Südwand"

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Map

  • IGN - 3436ET - Meije - Pelvoux - Parc national des Écrins

Licence

General

route_types: loop
activities:
durations: 1 day(s), 2 day(s)
rock_types: granit
configuration: face

quality: fine

Rating

TD  
6a > 6a

    I  X1    P2 

heights

elevation min/max : 2719 m / 3131 m

height_diff_up: 412 m

height_diff_difficulties: 350 m

difficulties_height: 2780 m

gear

glacier_gear: crampons_spring

orientations

E W S N

route_history

Die Erstbesteigung durch Andéol Madier und Maurice Fourastier dieser direkten Südwandroute der Dibona am 1. September 1937 ist ein wichtiges Datum in der Geschichte des Ecrins-Massivs.

description

Die Erstbesteigung durch Andéol Madier und Maurice Fourastier dieser direkten Südwandroute der Dibona am 1. September 1937 ist ein wichtiges Datum in der Geschichte des Ecrins-Massivs.

189325

Aufgrund der Felsqualität, dem Reiz des Kletterns und der logischen Wegführung ist diese Besteigung ein Muss für jeden Bergsteiger, der für den historischen Wert einer schönen Strecke empfänglich ist.

Von der Hütte gelangt man schnell zu einer breiten Felsschuppe zwischen schrägen Platten lotrecht zum für die Strecke typischen Tunnel.

L1 III/IV Diese Felsschuppe zu einer Terrasse rechts hinauf.
L2 V Über ein Platte (DE-IV +) in den Tunnel bis zu einem recht unbequemen Standplatz (IV+/V).
L3-6 V+ Mit vier Seillängen (insgesamt V/V+) über die große Verschneidung, die von rechts nach links den inneren Teil der Nadel durchzieht.
L7 V Ein 40m-langer Kamin führt dann zum Boell-Band (IV/V, R7) über das man problemlos nach rechts zum Fuß des Madier-Risses (2x R 7) gelangt.
L8-9 6a+ Diesen über eine "malerische" Kletterroute auf breitem Riss hinauf, mit luftiger Traverse nach links auf halber Seillänge (V bis 6a+, 6a obligatorisch). Zu einer guten Terrasse (R8). Eine Verschneidung (V, dann III) führt zum Fuß der "Cannelures Stofer", einer anderen historischen Stelle, die das Ende der "Madier"-Route markiert (R9).
L10 IV+ Die vom Standplatz senkrechten Rillen hinauf, dann über einen Überhang zu einer Terrasse rechts (IV +). R10.
L11 V Von diesem Standplatz führt die logischste Strecke weiter zum Gipfel über die Livanos-Variante, bei der man den einfacheren Boell-Weg rechts lässt. Von R10 nach links (IV), über Platte traversieren (V) bis zu einer kleinen Stufe, über einen Riss (V) zur Gratschneide. R11 auf einer schönen Terrasse über der W-Wand (freie Sicht).
L12 V Über eine Rissplatte (V) und eine Schräge zu einem Standplatz auf dem Felsgrat (R12).
L13 IV Über Bänder zurück zur O-Wand, einen kurzen, aber steilen (IV) Risskamin erklettern, der zu einer weiteren Terrasse (R13) führt.

Weiter an der O-Wand über ein Band und eine letzte steile Stelle zum Gipfel (III, 4 bis 5 Std.).

Abstieg 1 Std

Vom Gipfel kurz zum N-Grat und einer Abseilkette abklettern. 50 m (oder zweimal kürzer) zur Scharte zwischen der Aiguille Dibona und den Clochetons Gunneng abseilen.

Problemlos in absteigender Traverse zu den breiten Terrassen der Brèche des Clochetons (3048 m) abklettern. Von dort, einige Meter hinab, über ein flaches Gebiet westwärts über Schnee oder durch große Blöcke (Steinmänner) zu einem einfachen Verlauf auf Bändern und Terrassen, die zur Mulde aus dem W-Pass des Soreiller führen. Das Firn-, und dann das folgende Geröllfeld hinab (Pfad, Steinmänner) bis zur deutlich sichtbaren Eisenstange, die die Stelle kennzeichnet, wo man problemlos einen Felsausläufer aus dem Dibona-W-Grat überwindet. Zur Hütte gelangt man über eine kurze Strecke durch große Blöcke.

remarks

  • Auch es sich um Klettern an der Südwand handelt, sollte man mit einer entsprechenden Bergsteigerausrüstung starten und alle diesem Gebiet angepassten Vorsichtsmaßnahmen treffen.
  • Seit der Erstbesteigung wurde die Strecke etwas verändert. Auf dem ersten Teil der Strecke wurden Bohrhaken nachgerüstet, was der Route etwas von seinem typischen Flair nimmt; dies aber nicht durchgängig, so dass man dennoch die vorhandene Ausrüstung ergänzen muss. Da ferner beim "Madier-Riss" ein eingeklemmter Block nicht mehr vorhanden ist, kann der Schwierigkeitsgrad schwer auf 6a+ in freiem Klettern steigen. Es sind auch zahlreiche Varianten und Fluchtwege insbesondere ab dem Boell-Band möglich.

Sensitive areas
There are sensitive areas on this route. Please refer to the map.

gear

  • Helm,
  • Abseilseil, Klemmkeile und Friends (in dem Madier-Riss empfiehlt sich sehr 3 ½ oder 4), Bandschlingen. Es lohnt sich, Zeit zum Studieren der Wand und der Strecke zu nehmen, da die große Anzahl an Routen in Gipfelnähe die Suche nach der Strecke erschwert. Selbst bei einer sehr schneebedeckten Abstiegsstrecke ist es wohl vorzuziehen, ein Paar Kletterschuhe mitzunehmen und über den Normalweg abzusteigen, anstatt mehrmals über die Südwand abzuseilen (längerer Abstieg, Kreuzung mit anderen Seilschaften...). Informieren Sie sich an der Hütte über die Schneelage.

external_resources

Literaturhinweise:
- "Guide du Haut Dauphiné, massif des Ecrins" Band 1 von F. Labande, Verlag: Editions de l'Envol.
- "Le massif des Ecrins, les 100 plus belles courses et randonnées", von G. Rebuffat, Verlag: Editions Denoël.

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