La Meije - Grand Pic : Promontoire-Grat, Überschreitung der Meije

La Meije - Grand Pic : Promontoire-Grat, Überschreitung der Meije

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Map

  • IGN - 3436ET - Meije - Pelvoux - Parc national des Écrins

Licence

General

route_types: traverse
activities:
durations: 2 day(s)
rock_types: gneiss, granit
configuration: edge

quality: great

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Rating

D-  
4a > 3c

    IV    P2 

heights

elevation min/max : 3092 m / 3983 m

height_diff_up: 1000 m

route_length: 2.852 km

height_diff_difficulties: 890 m

difficulties_height: 3092 m

slope: 70° (cables)

gear

glacier_gear: glacier_crampons

Access

lift_access : yes

orientations

E W S N

route_history

Der Normalweg über den Promontoire-Grat wurde erstmals von Emmanuel Boileau de Castelnau und Pierre Gaspard, Vater und Sohn am 16 August 1877 begangen. Die erste Überschreitung des Grats gelang Ludwig Purtscheller, Emil und Otto Zsigmondy von Ost nach West am 26 Juli 1885 und JH Gibson, U. Almer und F. Boss in der klassischen West-Ost-Richtung am 13 Juli 1891. Emil Zsigmondy stürzte kurz darauf in der Südwand beim Versuch einer Erstbegehung zu Tode.

description

Aufstieg:

  1. Tag: Aufstieg über das Enfetchores von La Grave (5h) oder von La Berade durch das Vallon de Etaçons (5h):

Hier wird der Aufstieg über das Entfetchores beschrieben. Entweder von La Grave mit dem ersten Teilstück der Seilbahn bis 2400m fahren oder auf gutem Steig durch das Vallon zum Fusse des grossen Felssporns der den Glacier de la Meije vom Enfetchores-Gletscher teilt. Vom Talgrund, Clot de Sables (2371m), quert man auf einem kleinen Steig die grosse Rinne des Enfetchores Richtung Südost fast bis zur Gratkante des Felssporns. Über ein Rinnen- und Bändersystem stets westlich von der Gratkante in wenig schwieriger Kletterei (II) aufsteigen bis man kurz vorm Endpunkt des Feslsporns (2943m) unschwer über ein Schutt- und Schneefeld nach rechts auf eine Rippe queren kann. Auf dieser hinauf zum Gipfel der Enfetchores (3050m) und zum Glacier de la Meije. Diesen klettert man durch eine einfache Spaltenzone hinauf zur Breche de la Meije. Aufgrund des Gletschrückgang sind auf den letzen 100 Metern unterhalb der Breche de la Meije (3357m) brüchige Flesen zu überwinden (!).

Von der Scharte über Platten und Schuttbänder stets rechts haltend zum westlichen Teil des Glacier des Etançons absteigen. Diesen unschwierig direkt in Richtung Promontoire-Hütte (3082m) traversieren. (5h)

  1. Tag: Promontoire-Grat:

Von der Hütte (3082m) in die Crapaud-Scharte aufsteigen; dabei beginnt der Aufsteig hinter der Hütte neben den Toiletten; gleich nach der Hütte ist eine kurze Platte anhand eines Fixseiles zu überwinden, dann stets am Grat linksseitig steil aufsteigen. Nach eingien Steilaufschwüngen etwas leichter über geneigte Platten aufsteigen. Vor dem nächsten grossen Steilaufschwung nach links (West) über Platten und einen kurzen, steilen Kamin vorbei am Campement des Demoiselles und nochmals links über Bänder zum "Grand Couloir". Einige Meter in dieses absteigen. Die felsige Rinne des "Grand Couloir" ist in schneefreiem Zustand leicht zu erklettern (ev. Steinschlag!) und man erreicht ein grosse Terrasse, die in die "Pyramide Duhamel" (3460m) mündet. Vorbei an einem Biwakplatz geht es in den westlichen Teil der steilen Südwand. Über Platten erreicht man den Wandfuss und traversiert dabei nach rechts (Ost), wobei man die Castelnauplatte überwindet, auf langen Bändern bis genau unter das wasserführende Couloir, das vom Glacier Carré herabzieht. (Vorsicht: Eis- und Steinschlag!). Von hier schräg nach rechts über den Dos d'Ane (abgerundete Platten) hinauf zu zwei offenen Kaminen. Diese hinauf zur Österreicher-Platte, die durch einige Hacken entschärft wird. Weiter nach rechts fast bis zur Gratkannte und an dieser hinauf zu einem herausragenden Block an der linken Gratkante. Dabei mit einem recht ausgesetzten Schritt nach links ("pas du chat") um den Block herum zu einer Kaminreiche in der Westseite des Promontoire-Grats. In der Kaminreihe unschwierig, vorbei an einem guten Biwakplatz, hinauf zu einer steilen Platte. Diese erst in der Verschneidung dann nach rechts überwinden und auf Bändern nach einem kurzen Abstieg von fünf Metern zum Glacier Carré traversieren.

Man überwindet den kleinen Hängegletscher nur bei besten Verhältnissen in der Diagonale, sonst entlang der Felsen unter dem Pic du Glacier Carré traversierend hinauf in die Scharte. Nach einem grossartigen Tiefblick geht es weiter in der Südwand des Grand Pic. In nicht allzu schwieriger Kletterei durch Rinnen und über Platten erst direkt am Grat dann nach rechts ausweichend und zurück nach links hinauf zum Cheval Rouge. Dieses ist eine kleine rötliche Platte an der Gratkante, die in der Verschneidung erklettert wird (III+). Man begibt sich oben in den Reitsitz (Schlaghacken) und umgeht dann auf der Nordseite einen kleinen Überhang (Chapeau du Capucin) mit guten Griffen und erreicht einen guten Stand. Weiter am Grat unschwierig zum Grand Pic de la Meije (3982m). Oben befindet sich ein kleiner Biwakplatz.

Abstieg:
Überschreitung des Grats:

Vom Grand Pic 20 Meter nach Osten absteigen zu einem Abseilplatz. Zweimal 40 Meter und einmal 30 Meter in die Zsigmondy-Scharte abseilen (als Kletterstelle, IV-). Auf einem scharfen Grat im Reitsitz oder auf der linken Kante bis unter den Dent Zsigmondy. Hier ist 1964 ein grosser Teil des Grates ausgebrochen und es wurden 160 Meter Drahtseil zur Umgehung des Dent Zsigmondy eingerichtet. Man steigt erst den Kabeln folgend nach Norden ab, traversiert dann ca. 60 Meter unter dem Turm und steigt dann in einer steilen Eisrinne, stets dem Kabel folgend wieder zum Grat hinauf. Diesem auf der Kante oder leicht darunter nach Osten folgend. Kurze Abseilsteile (15 Meter) in die Scharte nach dem zweiten Dent. Zum dritten Dent hinauf. Von diesem entweder über glatte Platten (III+) oder Eis in die Scharte zwischen dem dritten Dent und dem Doigt de Dieu absteigen oder 45 Meter (auch 30 Meter + 15 Meter) leicht schräg in diese abseilen. Von der Scharte dem Grat folgend wenig schwierig (II) zum Gipfel des ausgesetzten Doigt de Dieu (3973m).

Abstieg vom Doigt de Dieu:

30 Meter nach Norden absteigen oder abseilen (je nach Vereisung) und 10 Meter nach Osten traversieren zu einer Abseilstelle. 35 Meter in die Scharte am Ostgrat des Doigt de Dieu abseilen. Dem waagrechten Grat 30 Meter Richtung Osten folgen bis zu einem grossen Turm. Man seilt an einer Kette (Bohrhacken) 25 Metter nach Norden ab zu einer weiteren Kette. Von dort seilt man weitere 50 Meter über den Bergschrund auf den Gletscher (Glacier du Tabuchet) ab. Man folgt dem Gletscher unschwer durch eine kurze Spaltenzone zum Refuge de l’Aigle (3450m) in Richtung Nordost. (5h vom Grand Pic)

Abstieg von der Hütte:

Man steigt auf der rechten Seite des Tabuchet-Gletschers entlang des Grats ab, der vom Bec de l'Homme nach Norden herabzieht. Man erreicht rechts die Amieux-Bändern, die mit Drahtseil und einer Leiter versichert sind. Man folgt den Bändern bis zum Grat. Weiter auf dem Grat die steilen Schnee- und Eisfelder des Bec umgehend absteigen, bis dieser schmaler wird (Steinmänner als Markierung). Durch eine leicht geneigte Felswand wenig schwierig (II) hinab zum Fusse des Eisfelds. Von dort auf gutem Pfad mit einigen kurzen Kletterstellen hinab zur Straße (Pont de Brebis, 1662m). Wenige Kilometer auf der Straße zurück nach La Grave.

Bibliographie :
- Bergsteigen, Klassische Alpengipfel - Band 1, Pause, S. 17.
- Guide du Haut Dauphiné - tome 1, itinéraires 381 et 383.
- Massif des Écrins : les 100 plus belles, itinéraire 57.
- Écrins - Ascensions choisies, itinéraire 39.
- Oisans nouveau Oisans sauvage - livre Ouest, page 183.

remarks

Sehr gute Routenführung; lediglich nach der Castenauplatte etwas schwierig zu finden. (Die vielen eingerichteten Schlingen und Abseilstände können missführend sein).

In der Überschreitung lange und anstrengende Klettertour.

Fester Granit.

Zugang:
Grenoble - Bourg d'Oisans - La Grave bzw. La Bérade

Unterkunft:
Refuge du Promontoire (45 Plätze): Sehr netter Hüttenwart und ausgezeichneter Zitronenkuchen ...

Refuge de l'Aigle (20 Plätze und Biwakmöglichkeit vor der Hütte):

Hervorragendes Essen auf einer der schönsten Hütten der Alpen.

Biwakmöglichkeiten, die durchaus in Erwägung zu ziehen sind, sofern man zumindest teilweise mit Standplätzen klettern will und entsprechend langsamer ist:

  • Campement des Demoiselles
  • Pyramide Duhamel
  • Vire du Glacier Carré
  • Glacier Carré im linken oberen Eck
  • Grand Pic de la Meije

Sensitive areas
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gear

Seil (ideal zweimal 40 Meter), Helm, Steigeisen, Pickel, Schlingen, Keile.

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